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Matratze und Lattenrost für deinen perfekten Liegekomfort

Bist du Frühaufsteher oder Langschläfer? Eigentlich ist das egal, uns ist bloß wichtig, dass du gesund und gemütlich schläfst. ROLLER hat deshalb die optimale Matratze und den passenden Lattenrahmen für dich, im Online-Shop findest du eine große Auswahl. Kombiniere die Matratzen und Lattenrahmen ganz einfach, so dass es perfekt für dich ist. Am Ende der Seite findest du einen ausführlichen Ratgeber für deinen Matratzenkauf.

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Matratzen Ratgeber:
Darauf sollte man beim Matratzenkauf achten

Ein erholsamer Schlaf auf einer bequemen Matratze ist wichtig. Bequem: Das klingt erst einmal sehr subjektiv. Schließlich mag jeder andere Dinge, der eine schläft lieber auf einer festeren Unterlage, die andere liebt es, in eine weiche Matratze einzusinken.

Dennoch: Es gibt Dinge, auf die man beim Matratzenkauf achten sollte! Rücken- und Bauchschläfer haben andere Bedürfnisse als ein Seitenschläfer. Bauch und Rücken dürfen nicht einsinken, sondern brauchen eine stabile Unterlage, während sich bei einem Seitenschläfer die Matratze an Schultern und Hüfte anpassen muss.

Natürlich spielen auch Gewicht, Größe – oder ob jemand eher schwitzt oder friert – eine Rolle bei der Matratzenwahl.

Damit auch du die perfekte Matratze findest, erklären wir dir nun die verschiedenen Matratzenmodelle und welche Vor- und Nachteile diese haben.

Das sollte man über Matratzen wissen

Matratzen unterscheiden sich nicht nur in Qualität und Preis, sondern auch im Material und dem Härtegrad. Die gängigsten Matratzenmodelle sind Federkernmatratzen, Schaumstoffmatratzen, (Gel-)Kaltschaummatratzen oder Viscomatratzen.

Federnkernmatratzen

Am bekanntesten sind wohl Federnkernmatratzen, fast jeder hat solch eine Matratze schon einmal besessen. Unter der Liegeoberfläche haben diese Matratzen über die gesamte Länge und Breite metallische Stahlfedern eingebaut. Man unterscheidet zwischen Bonell-Federkernmatratze, Taschenfederkernmatratze und Tonnentaschenfederkernmatratze. Im Gegensatz zur Bonell-Federkernmatratze sind bei den anderen beiden Varianten die Federn von Stoffsäckchen umhüllt.

Vorteile Federkernmatratzen

Auch wenn sich die einzelne Modelle unterscheiden, einiges haben sie gemeinsam. So sind Federnmatratzen bestens geeignet für Menschen, die stark schwitzen. Zwischen den Federn kann die Luft mühelos zirkulieren. Für alle Gewichtsklassen findet sich die ideale Matratze: Schwergewichte sind mit einer wertigen Tonnentaschenfederkernmatratze gut bedient, Leichtgewichte können mit einer Bonnell-Federkernmatratze eine günstige Matratze finden. Federkernmatratzen bieten eine gute Stützung des Körpers und eine hohe Körperanpassung. Besonders Bauch- und Rückenschläfer sind mit dieser Art Matratze sehr zufrieden. Federkernmatratzen sind außerdem sehr stabil und langlebig.

Nachteile Federkernmatratzen

Viele Nachteile haben Federkernmatratzen nicht. Lediglich günstige Modelle mit wenigen Federn können eine geringere Punktelastizität vorweisen. Hochwertige Modelle mit Stofftaschen haben dieses Problem jedoch nicht. Für verstellbare Lattenroste sind Federkernmatratzen übrigens nicht gut geeignet, da sie nicht biegsam genug sind. Und: Menschen, die leicht frieren sind mit einer Schaumstoffmatratze besser bedient.

Vorteile FederkernmatratzenNachteile Federkernmatratzen
stabil und langelebigbei billigen Modellen evtl. keine gute Punktelastizität
kostengünstige Modellenicht für verstellbare Lattenroste
gute Stützung für Bauch- und Rückenschläfernicht für „Frostbeulen“ geeignet
gute Punktelastizität
gute Luftzirkulation, auch bei starken Schwitzern

Schaumstoffmatratzen: Kaltschaummatratzen, Gel-Matratzen und Visco-Matratzen

Früher galten Schaumstoffmatratzen oft als billig und konnten es mit der klassischen Federkernmatratze nicht aufnehmen. Hochentwickelte Schaummaterialien haben das jedoch geändert. Schaumstoffmatratzen bestehen oft aus mehreren Schichten und passen sich hervorragend dem Körper an, es gibt Modelle mit bis zu sieben Zonen. Man unterscheidet mehrere Arten von Schaumstoffmatratzen.

Kaltschaummatratzen

Die bekannteste ist die Kaltschaummatratze. Ihr Kern besteht aus einem speziellen Schaum aus Polyurethan. Ihren Namen hat sie von der Art der Aufschäumung: Polyurethan muss nicht erhitzt werden, sondern härtet kalt aus. Kaltschaummatratzen passen sich optimal der Körperfunktion an und sind für nahezu jeden geeignet, Frostbeulen freuen sich über eine gute Wärmeisolierung. Lediglich sehr schwere oder stark schwitzende Menschen fahren mit Federkern besser. Insgesamt bieten Matratzen aus Kaltschaum ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gel-Matratzen

Eine Variante der Kaltschaummatratze ist die Gel-Matratze. Sie ist im Prinzip eine weiterentwickelte Kaltschaummatratze mit einer zusätzlichen Schicht aus Visco-Gel. Der Gel-Kern passt sich perfekt dem Körper an, der darunter liegende Kaltschaum wirkt stützend.

Tipp: Es gibt jedoch auch Federkernmatratzen mit einer zusätzlichen Gelschicht. Wer also nicht auf Federkern verzichten möchte und trotzdem Wert legt auf eine gute Körperformanpassung, findet hiermit vielleicht die perfekte Matratze.

Komfortschaummatratzen

Eine normale Schaumstoffmatratze bzw. Komfortschaummatratze ist das günstigste und einfachste Modell dieser Matratzenkategorie. Genau wie Kaltschaummatratzen wird sie aus Polyurethan hergestellt, wird aber erhitzt. Ihre Zusammensetzung weicht geringfügig ab, insgesamt ist sie günstiger in der Herstellung – und im Verkauf. Die Komfortschaummatratze hat im Grunde genommen die gleichen Eigenschaften wie ihre teurere Schwester, ist jedoch für schwerere Personen oder Personen, die bereits Rückenprobleme haben, nicht so geeignet. Ideal ist diese Matratze für leichte Menschen, die eine günstige Matratze suchen – oder als Gästematratze.

Visco-Matratzen

Ähnlich wie Gel-Matratzen arbeiten Visco-Matratzen mit einer extra Schicht auf der darunter liegenden Matratze. Die Visco-Schicht gibt es in Kombination mit Kaltschaummatratzen oder den günstigeren Komfortschaummatratzen. Visco wurde ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt. Das auch Memory-Foam („Formgedächtnis-Schaum“) genannte Material passt sich sofort und ohne Widerstand den Körperformen an. Nach dem Aufstehen bleibt sogar ein Abdruck des Körpers zurück, der sich langsam wieder glättet.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Egal, in welcher Position geschlafen wird, die Visco-Matratze hat die perfekte Form. Ohne Gegendruck passt sich das Material dem Körper an, Rücken und Gelenke werden entlastet. Ideal ist die Matratze für ruhige Schläfer – für Personen, die sich viel wälzen, ist der Memory-Effekt nicht so geeignet.

Vorteile Schaumstoffmatratzen Nachteile Schaumstoffmatratzen
für jeden geeignet nicht gut für sehr schwere Personen geeignet
passen sich der Körperform an nicht so gut für stark schwitzende Personene geeignet
verschiedene Variationen: für jeden das richtige Material/der richtige Preis benötigen Lattenrost
sehr gute Punktelastizität
Allergiker freundlich
gut für schnell frierende Menschen
geräuschfrei
federn nicht bei Bewegung
passen sich Lattenrosten an

Matratzen FAQ & Weitere nützliche Informationen

Wie lange halten Matratzen?

Matratzen haben durchaus eine Lebensdauer von über zehn Jahren. Es wird jedoch empfohlen, eine Matratze mindestens alle sieben Jahre zu wechseln.

Härtegrade der Matratzen

Egal ob Schaum-, Kaltschaum, Gel oder Federkern: Die Matratze muss den richtigen Härtegrad für ihren Besitzer haben. Zwar ist der Härtegrad immer auch subjektiv, Richtwerte helfen aber bei der Auswahl. Härtegrade werden in H1, H2, H3 usw. eingeteilt. Je höher der Wert, desto fester die Matratze – und je schwerer eine Person ist, desto fester sollte die Matratze sein. H1 ist der weicheste Wert, dieser ist oft bei (Falt-)Gästebetten zu finden. Die häufigsten Werte sind H2 und H3. Damit dir die Auswahl leichter fällt, findest du bei der jeweiligen Matratze im ROLLER Shop den Härtegrad und das passende Gewicht. Wiegst du zum Beispiel 60kg, dürfte eine Matratze mit „H3 bis zu 130 kg“ zu hart für dich sein. Umgekehrt ist eine H2 bei 130kg Gewicht mit Sicherheit zu weich.

Das richtige Lattenrost für die Matratze

Ein Lattenrost ist nicht nur wichtig für die optimale Belüftung einer Matratze. Ein guter Rahmen stützt die Matratze zusätzlich, selbst günstige Matratzen-Modelle können somit aufgewertet werden. Hochwertige Rahmen bieten eine Federung und passen sich so jeder Liegeposition an. Einige Modelle sind für den besonderen Komfort sogar am Kopfteil verstellbar. Sogar der Härtegrad einer Matratze lässt sich durch ein Lattenrost beeinflussen. Lattenroste gibt es bereits kostengünstig als starres Rollrost bis hin zu Deluxe-Modellen wie einem Volltellerlattenrahmen.

Was sind Zonen bei einer Matratze?

Für den optimalen Liegekomfort gibt es Matratzen mit verschiedenen Zonen, also Bereichen mit unterschiedlichen Härtegraden. Im Bereich zum Beispiel der Schultern oder der Hüfte sind die Matratzen dann ein bisschen weicher, damit der Körper in der richtigen Position liegt. Möglich sind bis zu 7 Zonen. Kopf, Schultern, Rücken, Becken, Po, Beine und Füße werden so optimal gestützt.

Die richtige Matratzengröße

Matratzen sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Standard ist sicher die Matratze 90x200, aber auch eine Matratze 80x200 wird gerne für ein schmales Bett genommen. Sondergrößen sind Matratzen 100x200 oder 120x200. Eine Doppel-Matratze 180x200 ist der Standard für ein Ehebett, die Matratze 140x200 ist die perfekte Lösung für alle, die viel Platz brauchen oder auch für Pärchen. Große Personen profitieren von Matratzen in Überlänge.

Pflegetipps für die Matratze

Matratzen, die dafür geeignet sind, sollten regelmäßig gewendet werden. So wird einer vorzeitigen Abnutzung bzw. Muldenbildung entgegengewirkt. Abnehmbare Bezüge können außerdem regelmäßig gewaschen werden. Ein Lattenrost sorgt außerdem für die richtige Belüftung unter der Matratze.

Seiten-, Bauch- und Rückenschläfer? Das ist die ideale Matratze

Am einfachsten haben es Rückenschläfer. Eine feste bzw. gut stützende Matratze, die die natürlich S-Form der Wirbelsäule unterstützt, ist ideal.

Für Bauchschläfer sollte die Matratze im Bauchbereich nicht zu weich sein, damit der Rücken nicht entgegen der natürlichen Form durchhängt. Verkrampfungen und Rückenschmerzen wären die Folge.

Seitenschläfer benötigen die komplexesten Matratzen. Schulter und Hüfte müssen ein wenig einsinken, die Körpermitte muss dagegen gestützt werden, damit die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form bleibt und es nicht zu Fehlstellungen kommt. Modelle mit guter Punktelastizität wie Kaltschaummatratzen oder Gel bzw. Visco-Matratzen eignen sich hervorragend. Auch hochwertige Tonnentaschen- oder Taschenfederkernmatratzen bieten die erforderliche Punktelastizität.

Doppel- oder Einzelmatratze für ein Paar?

Oft schlafen Pärchen gemeinsam auf einer 1,40m Matratze. Was vielleicht anfangs noch romantisch ist, kann auf Dauer allerdings zu Rückenproblemen führen. Denn schließlich haben beide (meistens) andere Anforderungen an die Matratze. Bei der Wahl von zwei Matratzen kann sich jeder die geeignete Matratze auswählen, der andere wird nachts außerdem nicht mehr geweckt, wenn sich der Partner herumwälzt oder aufsteht.

Die „Besucherritze“ zwischen den Matratzen stört? Abhilfe schafft eine sogenannte „Liebesbrücke“, die auf die Lücke gelegt wird.

Falls beide Partner die selben Schlafgewohnheiten haben, spricht natürlich nichts gegen eine gemeinsam genutzte Doppelmatratze. Eine weitere Möglichkeit ist die ROLLER Matratze silversleep. Diese ist für alle Schlaftypen und Gewichtsklassen geeignet und in allen Breiten erhältlich!